Geburtstag, Sieg, Klassenerhalt …

… mit diesen drei Stichworten lässt sich der 5:2 Auswärtssieg unserer 1. Mannschaft am gestrigen Pfingstmontag beim SV Schlebusch bestens umreißen.
Nach der knappen 2:3 Niederlage gegen Hohenlind am letzten Spieltag hatte Coach Ralf Tröscher sich in seinem Statement dahingehend geäußert, dass er sich zu seinem Geburtstag am Pfingstmontag von seiner Mannschaft drei Punkte als Geschenk erhoffe. Angeführt und motiviert vom herausragenden Mannschaftskapitän Michael Meier begann das Team die Begegnung in Schlebusch mit erstaunlichem Kombinationsfussball und einer in dieser Saison bisher nicht zu beobachtenden Treffsicherheit. Bereits in der 4. Spielminute klingelte es im Schlebuscher Tor. Fabio Pinto hatte sich an der linken Seite super durchgesetzt und passte den Ball von der Grundlinie zurück auf Jojo Hemkendreis, der mit einem trockenen, flachen Schuss dem Schlebuscher Schlussmann keine Abwehrmöglichkeit ließ. Auch nach diesem Tor sah man den deutlichen Willen der Blau-Weißen, den Geburtstagswunsch ihres Trainers erfüllen zu wollen. Frühes Anlaufen verunsicherte den Gegner und brachte die Rondorfer oft schnell wieder in Ballbesitz. Immer wieder kam man sehr gefährlich vor das Schlebuscher Tor. Dies insbesondere über die rechte Angriffsseite, auf der Marvin Wrede ein super Spiel hinlegte. Er war es dann auch, der einen sehenswerten Pass von Cria Malzkorn zum verdienten 2:0 ins Netz hämmerte. Die Rondorfer waren ganz klar der Chef im Ring und dominierten das Spiel. In der 45. Minute erneut ein Pass von Fabio Pinto auf Jojo Hemkendreis und es stand 3:0 für den SCR.
Auch nach der Pause hatte die Heimmannschaft dem SC Rondorf wenig entgegenzusetzen. Folgerichtig nutzte Kapitän Michael Meier eine Ecke von Marc Kollatz um in der 61. Minute zum 4:0 einzuköpfen. Nach dieser komfortablen Führung machte sich für kurze Zeit ein gewisser Schlendrian die der Rondorfer Abwehr bemerkbar, der es dem Schlebuscher Dennis Reeke ermöglichte, in der 66. Minute zum 1:4 einzunetzen. Doch bereits im Gegenzug (67. Minute) stellte Fabio Pinto das Ergebnis nach Vorarbeit von Ahmad Hajji auf 5:1. Der erneute Anschlusstreffer durch Schlebusch zum 5:2 (Torschütze Bartels in der 75. Minute) resultierte erneut aus einem krassen Fehler im Rondorfer Abwehrverbund. Bis zum Abpfiff des gut agierenden Schiedsrichters Andreas Gaudzinski änderte sich am Spielstand jedoch nichts mehr. Zu erwähnen bleibt, dass SCR-Goalkeeper Christian Zerhusen in einigen kritischen Situationen die Ruhe bewahrte und sein Team dadurch im Spiel hielt und, dass mit Lukas Kreuzer und Christoph Schiemann zwei weitere A-Juniorenspieler ihr Debüt in der 1. Mannschaft gaben und erstmalig Kreisliga A-Luft schnuppern konnten.
Ralf Tröscher war sehr erfreut über das Geburtstagsgeschenk seiner Mannen und den überzeugenden Auswärtssieg. Entsprechend fiel sein Statement aus:
„Wie ich bereits letzte Woche erwähnte, spielen meine Jungs trotz zweier Niederlagen in den letzten Wochen richtig guten Fußball. Heute haben sie sich nun endlich auch mal dafür belohnt. Der Sieg ist auch in der Höhe klar verdient. Einfach ein super Geschenk zu meinem heutigen Geburtstag. Hinzu kommt, dass wir durch unseren Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Casa Espana vorzeitig den Klassenerhalt geschafft haben. Mit nunmehr 36 Punkten auf dem Konto können wir – egal wie die Spiele am kommenden Sonntag ausgehen – auf keinen Abstiegsplatz mehr zurückfallen.“

Eigene Fehler führen zur Niederlage gegen den Tabellenzweiten

Nach der 0:1 Niederlage am letzten Donnerstag im Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten DSK Köln, welches der SCR zwar überlegen gestalten konnte, aber die zahlreich vorhandenen Torchancen nicht zu nutzen wusste, stand Coach Ralf Tröscher am Sonntag erneut vor der schwierigen Aufgabe aus der sehr dünnen Personaldecke (vier verletzte Spieler, zwei in Urlaub) eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es ihm, eine Elf auf den Platz zu schicken, die dem Tabellenzweiten alles abverlangte. Es war sogar so, dass unsere Jungs in den ersten zwanzig Minuten drei gute Torgelegenheiten herausspielten, die jedoch – wie so häufig in dieser Saison – alle samt kläglich vergeben wurden. So kam es, wie es kommen musste. Ein Konter des Gegners in der 28. Spielminute führte zur – zu diesem Zeitpunkt völlig unverdienten – 1:0 Führung für das Team aus Hohenlind durch Giorgio. Zu allem Überfluss war diesem Treffer eine klare Abseitsstellung des Angreifers Gorgio vorausgegangen, die Schiedsrichter Muhsin Künkör übersah und daher nicht ahndete. Kurz danach erzielte Marvin Wrede nach einem Eckstoß den 1:1 Ausgleich. Das dachten zumindest alle Beobachter, nur der Schiedsrichter war anderer Meinung. Unerklärlicherweise erkannte dieser den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an. So ging es mit dem 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit startete zunächst ohne große Aufreger. Das änderte sich in der 57. Minute. Bei eigenem Angriff unterlief Marvin Wrede ein Fehlpass und Hohenlind konterte den SCR schon wieder aus. Der Torschütze zum 0:2 war erneut Giorgio. In der 60. Minute bekam Rondorf einen Freistoß zugesprochen. Zentral vor dem Tor, 24 Meter Entfernung, wie gemalt für Jojo Hemkendreis. Mit voller Wucht und Unterstützung des starken Windes hämmerte er den Ball unhaltbar zum 1:2 in die Maschen. Die Blau-Weißen drängten nun mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch in der 80. Minute passierte erneut ein schlimmer Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung und es spielte sich dasselbe Szenario ab wie bei den ersten beiden Gegentreffern: Konter – Tor. Torschütze diesmal Neumüller. Doch die SCR-Männer gaben nicht auf. Sie zeigten große Moral und erzielten in der 82. Minute auch den Anschlusstreffer. Nach einer Ecke von Enrico Cannata konnte Thomas Merten zum 2:3 abstauben. Trainer Tröscher stellte sofort danach auf ein „Alles- oder Nichts-Spiel“ um. Mit der Devise „voll auf Angriff“ kam in der 85. Minute ein Pass in den Strafraum des Gegners, den Fabio Pinto gerade annehmen wollte, als er durch ein klares Foulspiel zu Boden gestreckt wurde. Doch statt auf den Elfmeterpunkt zu zeigen, ließ der Schiedsrichter das Spiel ohne Pfiff weiterlaufen und benachteiligte des SCR abermals entscheidend.
Hohenlind hatte ob der offensiven Ausrichtung des SCR in der Schlussphase noch zwei sehr gute Kontermöglichkeiten, die von unserem Torwart Chris Zerhusen jedoch bravourös zu Nichte gemacht wurden.
Nach Spielende sagte Ralf Tröscher: „Wir haben die beiden letzten Spiele richtig gut gespielt, aber dennoch verloren. Die Jungs brennen auf dem Platz und man merkt, dass sie alles für den Verein geben. Nun ist es aber langsam an der Zeit, sich endlich einmal selbst zu belohnen. Wir müssen ruhiger am Ball sein und einfache Ballverluste vermeiden. Unser größtes Problem ist die Offensive. Wir brauchen einfach zu viele Chancen, um erfolgreich zu sein. Schon am kommenden Montag erwartet uns der nächste Kracher in Schlebusch. Es liegt erneut ein „Sechs-Punkte-Spiel“ vor uns, welches unsere vollste Konzentration erfordert.“
Mit Hinblick auf seinen Geburtstag am Pfingstmontag äußerte der Trainer abschließend den Wunsch, dass ihm seine Mannschaft zu diesem Ereignis doch drei Punkte schenken möge.

Schlechter Auftritt, aber drei Punkte sichergestellt

Nach dem Training am letzten Donnerstag hatten sich die Sorgenfalten im Gesicht von Ralf Tröscher sichtbar vermehrt, denn mit Boris Härtel, Raheem Camara und Cria Malzkorn hatten sich gleich drei Akteure verletzt. Bereits am Dienstag war Jan Schmitz mit einer Blessur ausgefallen. Zu allem Überfluss meldete sich am Spieltag dann auch noch Enrico Cannata mit einer Pollenallergie ab, die keinen Einsatz zuließ. Von den genannten Spielern war einzig Cria Malzkorn am Sonntag wieder einsatzfähig. Das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Stammheim fand auf der für unsere Jungs ungewohnten Asche statt. Aber nicht allein deswegen begannen die Blau-Weißen das Spiel unerklärlicherweise äußerst zerfahren. Viele Fehlpässe, zu viele hohe Bälle und kaum Spielverlagerungen prägten das Aufbauspiel. Dennoch fiel in der 15. Minute die 1:0 Führung für den SCR. Nach einer von Marc Kollatz getretenen Ecke netzte Kapitän Michael Meier per Kopf ein. Aber auch die frühe Führung verschaffte unseren Jungs keine Sicherheit. Weiterhin sah man ein grausames Gekicke und zu allen Überfluss musste man in der 32. Minute den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Doch schon elf Minuten später, also noch kurz vor dem Halbzeitpfiff gab der SCR die schnelle Antwort auf den Ausgleichstreffer. Marvin Wrede erzielte die erneute Rondorfer Führung zum 2:1.
Die Halbzeitpause nahm Trainer Tröscher zum Anlass, zielgerichtet auf die gemachten Fehler hinzuweisen und daran zu appellieren, diese in Halbzeit zwei abzustellen. Viel geholfen hatte der Halbzeitschwur nicht. Die Spielweise blieb weiterhin zerfahren und gestaltete sich auf einem ganz schwachen Niveau. Das Gute an diesem Sonntag war allerdings, dass die 2:1 Führung auch beim Schlusspfiff noch Bestand hatte und die drei sehr wichtigen Punkte mit nach Hause genommen werden konnten.
Ralf Tröscher war am Ende mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden und meinte: „Wir haben heute zwar drei wichtige Punkte geholt, dürfen aber vor der heutigen Leistung, die nicht unseren Ansprüchen entsprach, nicht die Augen verschließen. Nun liegen noch vier Spiele vor uns. Bei nur fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind wir noch akut gefährdet. Bereits am kommenden Donnerstag kann sich das Blatt dramatisch ändern, wenn wir gegen den direkten Abstiegskonkurrenten DSK verlieren sollten. Jedem Einzelnen muss bewusst sein, dass dies das wichtigste Saisonspiel für uns ist. Ich hoffe zudem auf eine zahlreiche Unterstützung der Rondorfer Fans an diesem Vatertag.“

Unverdiente Niederlage gegen den Staffelprimus

Nach dem Sieg gegen Holweide fuhr das Tröscher-Team am letzten Sonntag sehr motiviert zum Tabellenführer Blau-Weiß Köln ans Fort Deckstein. Das Ziel war, dort zu punkten, zumal Blau-Weiß sich zuletzt nicht in absoluter Topform präsentierte, denn aus den letzten beiden Spielen konnte das Team lediglich zwei Unentschieden vorweisen. Ralf Tröscher bot zunächst eine 4-1-4-1 Formation auf, die das Spiel auch sehr konzentriert anging. Dennoch verbuchte der Tabellenführer die 1:0 Führung (11. Minute) auf sein Konto. Eine in den Strafraum geschlagene Flanke konnte nicht geklärt werden und weil Torhüter Christian Zerhusen zu weit vor seinem Tor stand, hatte Peter Höh keine Probleme zur Führung für den Gastgeber einzunetzen. Der SCR spielte jedoch unverdrossen weiter und stellte den Tabellenführer immer wieder vor große Probleme. Ein Kopfball von Emir Guizani ging nur Zentimeter am Tor vorbei. In der 39. Minute nutze der stark aufspielende Marvin Wrede (Bild) eine Unordnung im Strafraum von BW indem er die Übersicht behielt und zum 1:1 Ausgleich einschoss. Einen darauffolgenden Konter von BW klärte Marcel Eberlein mit einer super fairen Grätsche vor einem einschussbereiten Spieler des Tabellenführers. Noch vor dem Halbzeitpfiff des Schiedsrichters donnerte ein von Jojo Hemkendreis geschossener Freistoß an die Latte. Leider konnte auch der folgende Abpraller nicht verwertet werden.
Im zweiten Spielabschnitt bot sich das gleiche Bild wie zuvor in den ersten 45 Minuten. Die Rondorfer Jungs machten ein klasse Spiel, so dass man nicht wirklich erkennen konnte, wer um den Abstieg und wer um den Aufstieg spielte. Auch blieb den Rondorfern weiterhin das Glück versagt. Ein erneuter Lattentreffer und weitere gut herausgespielte Möglichkeiten konnten nicht verwertet werden. So kam es, wie es im Fußball meistens kommt. Fünf Minuten vor Spielende köpfte der im Strafraum völlig freistehende T. Elster zur 2:1 Führung für BW Köln ein. Rondorf wollte die Niederlage nicht akzeptieren und spielte weiter nach vorne und erspielte sich tatsächlich eine erneute Großchance, die allerdings wiederum nicht verwertet werden konnte. Sogar Keeper Christian Zerhusen wurde in der Schlussphase bei Standards mit nach vorne geschickt, jedoch blieb auch diese Maßnahme ohne Erfolg. In der 90. Minute wurden die Tröscher-Schützlinge zu allem Überfluss auch noch klassisch ausgekontert. Erneut T. Elster erzielte mit seinem zweiten Treffer für BW Köln den 3:1 Endstand und sicherte dem Tabellenführer damit drei weitere Punkte.
Ralf Tröscher attestierte seinem Team nach dem starken Auftritt beim Klassenprimus eine unverdiente Niederlage und sagte weiterhin: „Leider hatten wir bei unseren Großchancen nicht das nötige Matchglück, ohne welches man auch überlegen geführte Spiele einfach nicht gewinnen kann. Dennoch ist mir bei der heute gezeigten Einstellung nicht bange vor den nächsten schweren Aufgaben.“
Bereits am kommenden Sonntag steht dem Tröscher-Team ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“ ins Haus. Gegner auf der Bezirkssportanlage in Rodenkirchen ist dann die stark abstiegsbedrohte Mannschaft vom DSK. Zahlreiche Unterstützung für unsere Mannschaft ist daher notwendig.
Die Homepageredaktion bittet darum, jetzt im Saisonfinale auf die Bezirkssportanlage zu kommen und durch entsprechenden Support mitzuhelfen, den verdienten Klassenerhalt sicherzustellen. Vielleicht ist es auch mal möglich, dass die zweite Mannschaft nach ihrem Heimspiel gegen Nippes12 einmal geschlossen nach Rodenkirchen fährt und dadurch ihre Solidarität zum Verein zum Ausdruck bringt.

Unverhoffter Sieg gegen den SC Holweide

„Unsere Situation vor dem heutigen Heimspiel ist alles andere als gut“, mit diesen Worten formulierte Coach Tröscher am gestrigen Sonntag sein Empfinden vor dem Anpfiff der Partie gegen den SC Holweide und fuhr fort: „Mit Boris Härtel und Fabio Pinto stehen uns zwei gesperrte Spieler nicht zur Verfügung. Weiterhin fehlen mit Murat Koyuncu, Raheem Kamara und Marcel Eberlein drei Stammspieler aus unserer Viererkette.“ Um diesen Sachverhalt wissend, bat Trainer Tröscher bereits am Samstagabend den Trainer der A-Juniorenmannschaft, Ric Prumbaum, um Unterstützung. Dieser zeigte sich sehr kooperativ und stellte mit Miguel Pedro, Martin Jähde und Karl Witte gleich drei seiner Akteure für einen Einsatz in der ersten Mannschaft zur Verfügung. Die beiden letztgenannten rückten dann gestern auch direkt in die Startelf.
Das Spiel selbst begann wie erwartet, Holweide hatte mehr Spielanteile, kam aber zu keiner nennenswerten Chance. Die von Tröscher neu formierte Abwehr stand gut und das Mittelfeld mit den beiden A-Junioren arbeitete hart. Die gelegentlichen Konter der Blau-Weißen verpufften erfolglos. So bekam die Zuschauer in Halbzeit eins keinen Treffer zu sehen. In den zweiten 45 Minuten das gleiche Bild, jedoch mit dem Unterschied, dass sich die Rondorfer klare Chancen zum 1:0 erarbeiteten, die von Hajji Ahmad, Marvin Wrede und Martin Jähde allerdings nicht genutzt wurden. Als die eingesetzten A-Junioren langsam müde wurden, wechselte Tröscher mit Emir Guizani und Tobis Zopes zwei frische Kräfte ein. Das sollte sich auszahlen. Denn als sich beide Mannschaften schon mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, spielte in der 90. Minute der eingewechselte Emir Guizani einen flachen Ball in den gegnerischen Strafraum und der ebenfalls eingewechselte Tobias Zopes sprintete dem Ball entgegen und netzte diesen zum zu viel umjubelten 1:0 Sieg ein.
Auch Trainer Tröscher war mit dem Sieg und den drei eingefahrenen Punkten sehr zufrieden aber auch schon wieder mahnend, als er nach dem Spiel feststellte: „Das neu formierte Team stand heute sehr sicher. Die eingesetzten A-Junioren haben sich super eingefügt und sich an meine taktischen Vorgaben gehalten. Obwohl wir drei wichtige Punkte im Abstiegskampf für uns verbuchen konnten, gibt es keinen Grund sich auszuruhen. Lediglich fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz können schnell wieder dahinschmelzen. Schon am Wochenende müssen wir erneut voll da sein, um beim Tabellenersten BW Köln zu bestehen. Ich hoffe auf eine zahlreiche Unterstützung der Rondorfer Fangemeinde“.

Deutliche 1:4 Niederlage bei Prometheus

Gestern hatte unsere 1. Mannschaft beim Tabellenzweiten der Kreisliga A, dem GSV Prometheus, ein schweres Auswärtsspiel zu bestreiten. Trainer Tröscher musste bezugnehmend auf den Vorsonntag den Abwehrverbund neu formieren. Die Ausfälle von Boris Härtel (rot gesperrt ) und Raheem Kamara (erkrankt) wurden durch Thomas Merten (neu in die Anfangsformation) und Marc Kollatz (rückte auf die Außenverteidigerposition) kompensiert. Im Mittelfeld spielte für den erkrankten Emir Guizani der A-Jugendliche Moritz Ronczka auf der Sechserposition. Der Plan des Trainers, mit drei defensiv orientierten Mittelfeldakteuren tief und kompakt zu stehen, ging zunächst auf. Der SCR überließ den spielstarken Porzern das Mittelfeld und brachte den Aufstiegsaspiranten mit vereinzelten Kontern immer mal wieder in Bedrängnis. In der 13. Minute fiel dann sogar das überraschende 1:0 für die Blau-Weißen. Jojo Hemkendreis startete einen schönen Lauf über die linke Seite und schloss diesen mit einer ebenso schönen Flanke auf den mitgelaufenen Marvin Wrede ab. Dieser nutze die sich bietende Gelegenheit und köpfte unhaltbar zum 0:1 ein. Prometheus blieb jedoch unbeeindruckt. Vor allem über seine Außenspieler war man stets brandgefährlich. Dies führte dann in der 27. Min. auch zum gerechten 1:1 Ausgleich, den Doriel Itumine erzielte.

Von Beginn der 2. Halbzeit an erhöhte Prometheus nochmals den Druck. Immer wieder wurden lange Diagonalpässe in die Rondorfer Hälfte gespielt, welche das Team aus dem Kölner Süden vor große Probleme stellten. In der 50. Minute konnte einer dieser Pässe von der Rondorfer Abwehr nicht verteidigt werden und Nauzad Abd Ali erhöhte auf 2:1 für Prometheus. Zwei Minuten später das gleiche Bild, nur der Torschütze war ein anderer. Kubilay Türkoglu erhöhe auf 3:1. Von diesem Doppelschlag erholte sich das Tröscher-Team nicht mehr. Auch das Tor zum 4:1 Endstand in der 62. Minute, erneut durch Nauzad Abd Ali, war wieder Folge eines gut geschlagenen langen Balles.

Nicht nur die deutliche Niederlage am gestrigen Sonntag sorgte für schlechte Stimmung im Rondorfer Lager, auch die unberechtigte gelb-rote Karte für Fabio Pinto (75. Minute) trug ihren Anteil dazu bei.

Coach Tröscher zog ein nüchternes Fazit: „Das ist nun schon das zweite Spiel in Folge, in dem wir vier Tore hinnehmen mussten. Das ist definitiv zu viel. Wir müssen uns schnellstens in der Defensive wieder stabilisieren, damit wir die nächsten schweren Aufgaben schadlos überstehen. Mit dem SC Holweide (Heimspiel) und BW Köln (auswärts) warten bereits die nächsten beiden Schwergewichte auf uns“.

Chancenlos gegen starke Bergfrieder

Vor der Begegnung gegen Bergfried Leverkusen hatten sich Trainer Ralf Tröscher und seine Jungs vorgenommen, mit dem fortzufahren, was Team in den letzten Wochen so stark auf dem Platz demonstriert hat. Nämlich gut geordnet stehen, laufen und kämpfen voller Leidenschaft. Doch wer sich die Heimbegegnung am Sonntag ansah, musste feststellen, dass es bei dem Vorsatz blieb. Bergfried war den Blau-Weißen in allen Belangen überlegen. Die Gäste zeigten sich zweikampfstark, spieltechnisch auf sehr gutem Niveau, passsicher, stets schneller am Ball als die Rondorfer und auch noch sehr torgefährlich.

Bereits in der 12. Minute gingen die Leverkusener durch einen von Sascha Künzel verwandelten Elfmeter mit 1:0 in Führung. Kapitän Michael Meier hat zuvor im Strafraum den Ball an die Hand bekommen, so dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrigblieb, als den fälligen Strafstoß zu verhängen. Obwohl Bergfried im Verlaufe der 1. Halbzeit noch die ein oder andere gut Chance hatte, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, blieb es bis zur Halbzeit beim 1:0.

Auch in Halbzeit zwei machte Bergfried mächtig Druck. Die Rondorfer waren nur mit Verteidigung beschäftigt und hatten große Mühe, die gegnerischen Angriffswellen zu stoppen. In der 60. Minute musste Boris Härtel sogar zum Mittel der Notbremse greifen, um einen aussichtsreichen Angriff der Leverkusener zu unterbinden. Folgerichtig sah der Rondorfer die rote Karte. In Unterzahl war es nun noch schwerer, den guten Gegner in den Griff zu bekommen. Die Gäste erspielten sich Chancen über Chancen, die entweder schlecht verwertet oder von Vincent Schilberz gehalten wurden. In der 68. Minute fiel dann das 2:0 durch Dominik Schmitz. Rene Rekus lies in der 77. Minute das 3:0 folgen. In der 88. Minute traf wiederum Dominik Schmitz zum Endstand von 4:0.

Ralf Tröscher zeigte sich nach der Begegnung enttäuscht bis ärgerlich. „Nach den letzten hoffnungsvollen Spielen habe ich meine Jungs heute nicht wiedererkannt. Fehlendes Engagement in den Zweikämpfen, immer einen Tick zu spät und viele einfache Ballverluste durch Abspielfehler waren bezeichnend für unser Spiel. Großen Respekt muss ich unserem Gegner zollen, der das Spiel auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen hat. Für uns geht nun das große Zittern vor dem drohenden Abstieg wieder los. In den nächsten Wochen warten schwerste Aufgaben auf uns. Zunächst müssen wir beim Tabellenzweiten Prometheues antreten, dann kommt der sechste Holweide zu uns und danach steht das Spiel beim Tabellenführer BW Köln an. Trotz der Schwere der Aufgaben muss in diesen drei Spielen irgendwie gepunktet werden“.

1. Mannschaft holt BIG POINTS im Abstiegskampf

Am gestrigen Sonntag musste unsere erste Mannschaft im Abstiegskampf beim unmittelbaren Mitkonkurrenten FC Pesch II antreten. Also eine bedeutsame Begegnung, die durchaus als „6 Punkte Spiel“ bezeichnet werden konnte.

Ralf Tröscher fuhr etwas besorgt in den Kölner Norden, da er auf vier Spieler verzichten musste, die wegen Krankheit, Verletzung und arbeitsbedingter Abwesenheit nicht zur Verfügung standen. In der Startformation gab es zunächst nur eine Änderung gegenüber dem Vorsonntag. Marvin Wrede rückte in das Team. Mit einer defensiv ausgerichteten 4-1-4-1 Formation wollte man dem Gegner bewusst das Spiel überlassen und bei Ballgewinn selbst schnell umschalten. So hatte Pesch zunächst auch mehr Spielanteile, viel Ballbesitz und auch zwei ganz gute Torchancen, die aber schlecht abgeschlossen wurden bzw. von Torhüter Christian Zerhusen pariert wurden. Eine folgenschwere Situation ereignete sich bereits in der fünften Spielminute, als unser Torwart einen hoch hereingeschlagenen Ball mit einer Faustabwehr klärte und dabei mit Michael Meier zusammenstieß, der sich dabei verletzte. Unser Kapitän und Abwehrchef biss so lange auf die Zähne, bis es nicht mehr weiterging. In der 25. Minute musste er unter großen Schmerzen ausgewechselt werden. Tröscher stellte die Mannschaft um. Raheem Kamara wechselte von der rechten Abwehrseite in das Zentrum und übernahm die Position von Michael Meier im Abwehrzentrum. Marc Kollatz ging auf die rechte Abwehrseite und der neu eingewechselte Murat Koyuncu übernahm dessen Position im linken Mittelfeld. Pesch erarbeitete sich im Laufe der 1. Halbzeit noch einige Torabschlüsse, die aber von dem gut aufgelegten Christian Zerhusen zu Nichte gemacht wurden. Mit 0:0 ging es in die Halbzeit.

In der Halbzeitansprache mahnte Trainer Tröscher sein Team, die Außenbahnen besser abzusichern und bei eigenem Ballbesitz länger den Ball in eigenen Reihen zu halten. Die zweite Halbzeit begann wie gemalt für den SCR. Man kontrollierte den Ball phasenweise gut und kam in der 51. Minute zu einer unverhofften Torgelegenheit. Marc Kollatz schlug von der rechten Seite einen flachen Diagonalpass an die linke Strafraumecke genau auf Murat Koyuncu, der den Ball mit einer Direktabnahme auf das Pescher Tor drosch. Torhüter Cremerius konnte den harten Schuss nur noch abklatschen, genau vor die Füße von Karl Witte, der die Kugel zur Rondorfer Führung über die Linie drückte.

Sechs Minuten später kam es zu einem unnötigen Foul von Koyuncu im eigenen Strafraum. Der Schiedsrichter pfiff und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Der Pescher Dennis Kuhn verwandelte unhaltbar zum 1:1. Jetzt übernahmen die Pescher die Regie auf dem Platz. Sie wollten mit aller Macht den zweiten Treffen nachlegen, doch das blau-weiße Abwehrbollwerk hielt dem immensen Druck stand. Tröscher wechselte noch zweimal und brachten mit Fabio Pinto und Tobias Zopes frische Spieler. Darüber hinaus wurde das Spielsystem auf 4-2-4 umgestellt. Trotz der sehr starken Drangphase der Pescher sah es so aus, als wenn der SCR den einen erhofften Punkt mit in den Kölner Süden hätte nehmen können. Doch es kam noch viel besser. In der 89. Minute ein Rondorfer Konter über die linke Seite, der mit einer Flanke abgeschlossen wurde. Der Pescher Keeper – in der zweiten Halbzeit fast arbeitslos – patzte und Marvin Wrede (Bild) war mit dem Kopf zur Stelle um den Ball zum 2:1 für den SCR ins Tor zu köpfen. Jetzt waren noch vier Minuten Nachspielzeit zu überstehen, bevor der Schiedsrichter endgültig abpfiff. Überschäumende Freude nach dem Ende des Spieles bei allen, die sich als Rondorfer outeten, über die drei unverhofft erkämpften Punkte, die im Abstiegskampf noch von ungeheurer Wichtigkeit sein können.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Coach Tröscher nach der Partie: „Meine Jungs sind wieder mit einer klasse Einstellung in das Spiel gegangen. Ausnahmslos alle kämpften, liefen und standen sehr gut gegen die sehr stark aufspielenden Pescher. Es ist für mich nach dem heutigen Spiel nicht nachvollziehbar, warum dieses Team so weit unten in der Tabelle steht. Der Sieg ist sehr, sehr wichtig für uns, obwohl man ehrlicherweise sagen muss, dass ein Unentschieden vielleicht gerechter gewesen wäre. Aber manchmal braucht man im Sport auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite.“

Durch den gestrigen Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Casa bei BW Köln hat das Tröscher-Team nun erstmal ein acht Punkte-Polster auf die Abstiegsränge. Am kommenden Sonntag kommt Bergfried Leverkusen auf die Bezirkssportanlage nach Rodenkirchen. Über ein zahlreiches Erscheinen der Rondorfer Fans würden sich der Trainerstab und alle Spieler sehr freuen. Nach 10 erkämpften Punkten aus den letzten fünf Spielen haben es sich die Jungs redlich verdient, mal wieder vor einer größeren Anhängerschar zu spielen.

Sieg mit Kampf und Leidenschaft gegen den Tabellendritten

Am vergangenen Sonntag empfing unsere 1. Mannschaft mit Deutz 05 den Tabellendritten und Rückrundenersten der KLA. Deutz kam mit einer blütenweißen Weste nach Rondorf.  Neun Punkte und 13:1 Tore aus den letzten drei Spielen belegten eindeutig die Stärke des Gastes von der rechten Rheinseite.

Der von Trainer Tröscher erarbeitete Matchplan sah vor, insgesamt mutiger aufzutreten als zuletzt. Mit Karl Witte rückte ein A-Juniorenspieler in die Startelf, der als Achter fungieren und bei Ballbesitz als echte zweite Spitze neben Jojo Hemkendreis auftreten sollte. Der Abwehrverbund blieb gegenüber den letzten Spielen unverändert.  In der Spielvorbesprechung zeigte der Coach seinen Jungs nochmals klar auf,  welche negativen Konsequenzen dieser Spieltag nach sich ziehen könnte und forderte jeden Einzelnen auf, alles zu geben, um dem Team ein wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Der Apell fruchtete. Alle Spieler gingen die Partie hochmotiviert an. Der Topfavorit aus Deutz hatte zunächst zwar ein spielerisches Übergewicht, aber keine klare Torchance. Die Blau-Weißen zeigten sich lauf- und zweikampfstark sowie leidenschaftlich und stets bereit, den nächsten Zweikampf für sich zu entscheiden. Dadurch ergaben sich zwei gute Kopfballchancen, jeweils nach einer Standardsituation. Michael Meiers Kopfball wurde vom Deutzer Torwart Heckendorf bravourös pariert und der Kopfball von Jojo Hemkendreis ging knapp über die Latte. Mit 0:0 ging es in die Halbzeit.

In Halbzeit zwei bot sich zunächst das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Deutz hatte mehr Ballbesitz, Rondorf zeigte sich sehr gut organisiert und laufstark. In der 75. Spielminute brachte der Deutzer Trainer Daniel Schütze zwei neue Offensivkräfte und stellte auf Dreierkette um. Ein deutliches Zeichen dafür, dass Deutz nun das Spiel für sich entscheiden wollte. Trainerfuchs Tröscher (siehe Bild) reagierte jedoch kurz darauf und brachte mit Marvin Wrede und Ahmad Hajji zwei frische, schnelle Konterspieler aufs Spielfeld. Kaum zu glauben, aber nur drei Minuten später (83. Min) ein Rondorfer Konter wie aus dem Fußballlehrbuch. Der eingewechselte Ahmad Hajji spielte auf den ebenfalls eingewechselten Marvin Wrede, der von der rechten Seite aus quasi ein identisches Tor erzielte, wie auch schon im Spiel gegen Rheinkassel. Die Spannung blieb weiter hoch. Es folgte der nächste Rondorfer Angriff, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den folgenden Freistoß, ca. 20 m halblinks vom Deutzer Tor entfernt, zirkelte Jojo Hemkendreis direkt und unhaltbar über die Mauer genau in den linken Winkel des Deutzer Tores (85. Min). Die restlichen Spielminuten überstand das Tröscher-Team schadlos. Riesige Freude nach Spielende über diesen unverhofften 2:0 Heimsieg, aber auch über die Art und Weise, wie dieser Erfolg erkämpft wurde.

Ralf Tröscher sprach nach Spielende von einer super Mannschaftsleistung und meinte ferner: „Wir standen heute defensiv sehr gut, jeder hat für jeden gekämpft. Man hat gesehen, was ein gut funktionierendes Team mit Willen und Einstellung erreichen kann. Ich hoffe, dass wir uns so auch nächsten Sonntag in Pesch präsentieren werden. Da davon auszugehen ist, dass die Pescher abermals Spieler aus ihrer 1. Mannschaft einsetzen werden, rechne ich erneut mit einem ganz heißen Abstiegstanz. Legt mein Team die gleiche Einstellung wie heute an den Tag, brauchen wir uns jedoch nicht zu verstecken“.

Ernüchterndes Unentschieden gegen den Tabellenvorletzten

Nach den guten bis sehr guten Vorstellungen in den Spielen gegen Rheinkassel-Langel und Hitdorf lieferten unsere Jungs gestern eine enttäuschende Vorstellung gegen den Tabellenvorletzten TFC ab. Eigentlich begann das Spiel genau so, wie es sich alle gewünscht hatten. Bereits in der 15. Minute verwandelte Marc Kollatz eine Ecke direkt zum 1:0. Dieser Treffer kommt auf jeden Fall in die Auswahl zum Tor des Jahres 2019. Anstatt nun selbstbewusst und mit breiter Brust den schwachen Gästen entgegenzutreten trat unerklärlicherweise das Gegenteil ein. Verunsicherung machte sich breit. Immer wieder wurden einfache Bälle verloren bzw. gute Angriffe nicht konzentriert zu Ende gespielt. Da auch die Aktionen des TFC keine Höhepunkte setzten, ging es mit der 1:0 Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Unkonzentriert spielende Rondorfer vermochten keine Akzente zu setzen. In der 62. Minute dann ein Standard für den TFC.  Der Ball wurde hoch in den Strafraum geschlagen und konnte nicht sauber geklärt werden. Der TFC Spieler Nyassa war Sieger im folgenden Gestochere und konnte zum 1:1 einschieben. Nur 3 Minuten später ein Angriff des TFC über die rechte Seite, den Deymeci zum 2:1 für die Gäste einnetzen konnte.

Sichtlich verärgert veränderte Trainer Tröscher die Kaderformation. Mit Karl Witte wurde ein Offensivakteur eingewechselt, zusätzlich wurde Kapitän Michael Meier aus dem Abwehrverbund herausgenommen und nach vorne beordert. Ab diesem Zeitpunkt drückten die Blau-Weißen mit aller Macht auf den Ausgleich. Aber erst in der Nachspielzeit fiel der so sehr herbeigesehnte Ausgleich. Durch eine geniale Aktion des eingewechselten A-Juniorenspielers Karl Witte, der sich über links durchsetzte und einen scharfen, flach geschossenen Ball in den Strafraum brachte, den Jojo Hemkendreis aufnehmen und aus 11 m in die linke untere Ecke des Gästetores drücken konnte, erhellten sich dann doch noch die Gesichter der Spieler, des Trainerstabes sowie der anwesenden Zuschauer. Direkt nachdem der 2:2-Ausgleichtreffer gefallen war, wurde die Partie abgepfiffen und der Jubel über den erzielten Punkt war dann doch noch riesengroß.

Ralf Tröscher zog am gestrigen Sonntag folgendes Spielfazit: „Unsere Jungs konnten heute an die gezeigten Leistungen der Vorwochen leider nicht anknüpfen. Das hat mich doch sehr enttäuscht. Positiv bewerte ich allerdings das Aufbäumen nach dem Rückstand und den gezeigten Willen, wenigstens noch einen Punkt aus der Begegnung mitzunehmen. Durch den Punktgewinn konnten wir den TFC auf Distanz halten. Ich sehe, dass eine ganz schwierige Restsaison vor uns liegt. Uns trennen gerade einmal zwei mickrige Pünktchen vom ersten Abstiegsplatz. Das beinhaltet eine große Gefahr. Um den Abstieg zu vermeiden, werden wir alle zusammen ganz hart kämpfen müssen.

Am kommenden Sonntag erwarten wir mit Deutz 05 den Tabellenvierten auf unserer Anlage. Ich hoffe, dass wir uns dann wieder auf unsere Stärken besinnen und vor heimischem Publikum die Anstrengungen erbringen, die im Kampf um den Klassenerhalt von Nöten sind.“