Versöhnlicher Hinrundenabschluss

Tröscher-Team verabschiedet sich mit 6:0 Kantersieg gegen Borussia Kalk in die Winterpause

Vor der gestrigen Begegnung unserer 1. Mannschaft gegen Borussia Kalk standen beide Teams mit 15 Punkten in der Tabelle auf Platz 12 bzw. 13. Damit rangierten sie lediglich zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, den die Zweitvertretung des SV Schlebusch innehatte. Es ging in diesem Kellerduell also darum, durch einen Sieg zumindest einen kleinen Abstand zu den drei Abstiegsrängen herzustellen.

Im Vergleich zum letzten Sonntag änderte Ralf Tröscher seine Anfangsformation auf einer Position. Für Marvin Wrede rückte Enrico Cannata in die Startelf. Die schon unsägliche Abschlussschwäche, die sich bereits durch die komplette Hinserie zieht, sollte Marc Kollatz beheben, der in das Sturmzentrum beordert wurde.

Rondorf begann wie die Feuerwehr und hatte bereits nach zwei Minuten eine hundertprozentige Torchance, die Robin Stasik allerdings nicht verwerten konnte. Wie so oft in den letzten Monaten war erneut der letzte Wille, das Tor unbedingt erzielen zu wollen, nicht erkennbar. Dennoch steckten die Blau-Weißen den Kopf nicht in den Kunstrasen. Trotz manch leichtfertigem Abspielfehler im Aufbauspiel setzte man den Gegner stark unter Druck. Dieser begegnete dem Rondorfer Übergewicht durch zahlreiches Foulspiel und immer wieder auch durch unschöne verbale Entgleisungen, die sie nicht nur auf dem Spielfeld beließen, sondern damit auch die Rondorfer Zuschauer provozierten. Allerdings muss man der Kalker Mannschaft zugutehalten, dass die unschönen Provokationen lediglich von zwei, drei Spielern ausgingen. Einer davon wurde von seinem Trainer bereits zur Halbzeit ausgewechselt.

Das Tröscher-Team reagierte auf dieses Verhalten mit der richtigen Antwort. Ruhe bewahren und Tore schießen. Dies erledigten in Halbzeit eins Robin Stasik (28. Minute) und Marc Kollatz (40. Minute), so dass Rondorf mit einer 2:0 Führung in die Halbzeit ging.

Der SCR startete in Halbzeit zwei mit dem erkennbaren Willen, das Ergebnis zu erhöhen und hatte damit auch Erfolg. Bereits in der 51. Minute erzielte Christopher Schiemann das 3:0, nachdem er zuvor den Kalker Torhüter ausgespielt hatte. Kalk reagierte mit einem Doppelwechsel und fand tatsächlich zurück ins Spiel. Allerdings versiegten deren Angriffsbemühungen zumeist an der Strafraumgrenze. Möglichkeiten boten sich den Gästen lediglich bei Standards, zumeist nach Eckbällen. Rondorf reagierte mit vielen, auch aussichtsreichen Kontern, die allerdings allesamt verpufften. Erst mit dem 4:0 durch Marc Kollatz in der 73. Minute brachen die konditionell schwachen Kalker zusammen. Als Folge daraus resultierten die Tore zum 5:0 in der 82. Minute durch Jojo Hemkendreis und das 6:0 durch den eingewechselten Tobias Zopes in der 86. Minute.

Festzuhalten bleibt, dass unsere Blau-Weißen sich durch diesen 6:0-Sieg auf den 11. Tabellenplatz verbessern konnten (18 Punkte) und nun drei Punkte vor den Kalkern rangieren, die mit drei Punkten Rückstand den ersten Abstiegsplatz belegen. Dazwischen liegen noch die Mannschaften Hohenlind II (17 Punkte) und Schlebusch II (16 Punkte).

Nun folgt eine 2 ½-monatige Winterpause, in welcher es zunächst für die sportliche Leitung des SCR darum geht, in der Hinrunde aufgetretene Defizite – vor allem im Angriff – ggf. durch die Gewinnung externer Neuzugänge abzustellen. Trainer und Mannschaft werden sich akribisch auf die Rückrunde vorbereiten müssen, damit in den dann folgenden 17 Spielen punktemäßig mehr Ertrag verzeichnet werden kann als in der Hinrunde.

Das nächste Meisterschaftsspiel findet am 01.03.2020 auf der BSA Sürther Feld statt. Gegner ist die Mannschaft vom SC Holweide, die die Hinrunde auf dem 6. Tabellenplatz beenden konnte.

1. Mannschaft: Wintervorbereitung 2020

Der Trainer unserer 1. Mannschaft, Ralf Tröscher, hat einen vorläufigen Plan für die Wintervorbereitung 2020 erstellt. Dieser kann nach einem Klick auf dem folgenden Link angesehen werden.

Wintervorbereitung 2020 / 1. Mannschaft

Für die Spieler ist die Lektüre dieses Plans natürlich Pflicht. Für die Stammunterstützer sowie allen anderen, die Interesse an unserer 1. Mannschaft haben, dient der Plan als Orientierung. Die Beobachtung einer Trainingseinheit kann sehr interessant sein und der Besuch eines Spieles zur Unterstützung unseres blau-weißes Teams ist es allemal.

Reserve des SV Deutz verzweifelt am Rondorfer Bollwerk

Nach der bitteren 2:6 Pleite im letzten Heimspiel gegen Pesch II musste die Tröscher-Elf gestern zum Tabellenvierten SV Deutz II, der von den Experten als ein Aufstiegsfavorit gehandelt wird. Ralf Tröscher hatte in der letzten Trainingswoche das ein oder andere Gespräch mit den Spielern geführt, um die richtigen Impulse für die beiden letzten Spiele des Jahres 2019 zu setzen.
Immer noch fehlen dem Trainer wichtige Spieler. Dazu wurde unter der Woche bekannt, dass Kapitän Michael Meier auf Grund eines Kreuzbandrisses im Knie die gesamte Rückrunde nicht zur Verfügung stehen wird. Erfreulich dagegen, dass Christian Malzkorn nach seiner langen Leidenszeit wegen eines Kreuzbandrisses und anschließendem Außenbandriss gestern erstmals wieder in der Startelf stand.
Für das gestrige Spiel baute Ralf Tröscher auf eine starke Defensive und forderte von seinem Team absolute Lauf und Kampfbereitschaft. Der SCR begann die Begegnung in einem defensiv ausgerichteten 4-2-4 System mit zwei Sechsern und vier Achtern, also ohne nominellen Stürmer. Das Spiel begann tatsächlich so, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte. Deutz hatte mehr Spielanteile, doch die Blau-Weißen ließen sich davon nicht beeindrucken. Mit starken läuferischen und kämpferischen Tugenden hielten sie dagegen. Bis auf eine gute Chance des Deutzer Stürmers Bamberg agierte die Heimelf jedoch ziemlich ideenlos gegen die sehr gut organisierten Rondorfer. Gegen Ende der ersten Halbzeit war zu registrieren, dass der Favorit aus Deutz ziemlich frustriert war und die Spieler begannen, sich untereinander anzumeckern. Der Matchplan des SCR-Trainers schien aufzugehen.
In der zweiten Halbzeit blieb Deutz weiterhin spielbestimmend. Allerdings setzte nun der SCR mit einigen Kontern auch Nadelstiche, die mit mehr Konsequenz durchaus auch zum Erfolg hätten führen können. Dieser blieb jedoch aus. Gegen Ende der Begegnung setzte Deutz alles auf eine Karte, immer wieder rollten die schnellen Angriffe auf das Rondorfer Tor. Dort stand mit Christian Zerhusen gestern allerdings ein souveräner Torhüter, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und zusammen mit seinen Vorderleuten in der Abwehr und dem defensiven Mittelfeld ein unüberwindbares Bollwerk bildete. Als der sehr gut leitende Schiedsrichter Chris Borkowski nach 93 Minuten das Spiel abpfiff stand die Null auf beiden Seiten. Der SCR konnte also einen unverhofften Punkt mit auf die linke Rheinseite nehmen.
Ralf Tröscher zeigte sich nach der Begegnung sehr zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Insbesondere von der Art und Weise wie seine Jungs gegen den angriffsstarken Tabellenvierten gekämpft hatten, war er angetan. Weiterhin brachte er die Hoffnung zum Ausdruck, dass seine Mannschaft die gestern gezeigte Einstellung mit in das letzte Heimspiel des Jahres 2019 nehmen möge, damit nochmal voll gepunktet werden kann.

Wir trauern um Friedrich Krüger

Am vergangenen Dienstag ist Friedrich Krüger, den man unbestritten als SCR-Urgestein bezeichnen kann, im Alter von 88 Jahren verstorben. Friedrich war über 70 Jahre Mitglied in unserem Verein. In diesem Zeitraum hat er sich uneigennützig und nachhaltig für seinen SC Rondorf eingesetzt. Nach seiner aktiven fußballerischen Zeit im Seniorenbereich war es ihm ein Anliegen, sich ehrenamtlich im Verein zu engagieren. Sein absolutes Steckenpferd war dabei die Abteilung Alte Herren, die er 33 Jahre lang als Abteilungsleiter führte. Das reichte ihm jedoch nicht. Als stellvertretender Vereinsvorsitzender brachte er über mehr als 10 Jahre auch sein fundiertes Wissen in die Führung des Hauptvereines ein. Beim Umbau des Clubheimes (1982/83) kamen seine handwerklichen Fähigkeiten und sein organisatorisches Geschick zum Tragen. Als unermüdlicher Antreiber sorgte er dafür, dass das Heim zu einem Vorzeigeobjekt der damaligen Zeit wurde.

Neben vielen vereinsinternen Auszeichnungen, die mit der Ernennung zum Ehrenmitglied ihren Höhepunkt fanden, erhielt Friedrich auf Grund seiner hervorragenden Verdienste in der Vereinsführung die Verdienstnadel des Fußballverbandes Mittelrhein in Gold, sowie eine Ehrenurkunde der Stadt Köln und die Goldene Ehrennadel des Stadtbezirkes 2, Rodenkirchen.

Zu unserem Bedauern konnte er sich, wegen einer schweren Erkrankung, in den letzten Jahren leider nicht mehr so aktiv in das Vereinsleben einbringen.

Lieber Friedrich, Dein Tod hat uns sehr berührt. Wir werden Dich vermissen und stets in bester Erinnerung behalten.

Seiner Frau Gertrud und auch allen weiteren Familienangehörigen, sprechen wir auf diesem Wege unser aufrichtiges Beileid aus.

Rondorf gnadenlos ausgekontert

Noch vor dem Spiel am gestrigen Sonntag saß den Jungs unserer 1. Mannschaft die 0:4 Pleite bei DJK Südwest in den Knochen. Alle hatten sich daher vorgenommen, im Heimspiel gegen Pesch vieles besser zu machen.

Auch bei Trainer Ralf Tröscher konnte man ein kleines Lächeln ausmachen, denn er hatte bei der Zusammenstellung der Startformation wieder mehr Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Mit Christoph Neuss, Fabio Pinto, Marvin Wrede und Raheem Kamara meldeten sich gleich vier Spieler wieder einsatzfähig.

Die Startphase des Spieles gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Daher großes Entsetzen bei den SCR-Anhängern und dem Trainerteam, als Pesch nach dem ersten richtigen Angriff in der 17. Minute – wie aus heiterem Himmel – mit 0:1 in Führung ging. Motiviert durch diesen Rückstand machten unsere Blau-Weißen nun mächtig Druck und ließen die Pescher kaum noch aus ihrer Hälfte raus. Chancen über Chancen wurden sich erarbeitet. Allein Christoph Neuss ließ drei sehr gute Möglichkeiten ungenutzt. Fabio Pinto gelang in dieser Drangphase der Ausgleichstreffer zum 1:1, dem allerdings wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung versagt wurde. In der 35. Minute entschied der Unparteiische nach Handspiel im Pescher Strafraum auf Elfmeter für Rondorf. Der eigentlich sichere Elfermeterschütze Robin Stasik scheiterte diesmal jedoch mit einem schlecht platzierten Schuss am starken Gästekeeper. Danach gab es noch in Halbzeit eins eine erneute Chance für Fabio Pinto, als er nach einer eins zu eins-Situation gegen den Gästetorwart das Leder nur an die Latte setzte.

In der Halbzeit gab Ralf Tröscher vor, auch in den zweiten 45 Minuten genau soviel Druck zu entfachen, wie in der ersten Halbzeit. Zudem wechselte er mit Marvin Wrede einen zusätzlichen Offensivakteur ein. In der 47. Minute fiel dann endlich der längst verdiente Ausgleich zum 1:1 durch den soeben eingewechselten Marvin Wrede, der nach einem schönen Zuspiel von Robin Stasik sicher einnetzen konnte. Kurz darauf konnte sich Wrede erneut auf rechts durchsetzen, blieb dann aber im Zweikampf mit dem Pescher Torwart nur zweiter Sieger. Es folgte noch ein Kopfball von Jojo Hemkendreis, der nur um Zentimeter über das Tor strich, bevor sich die Pescher nach zwei Standards für den SCR (1x Ecke, 1x Freistoß) den Ball ergatterten und die daraus folgenden Kontermöglichkeiten gnadenlos zur 1:2 bzw. 1:3 Führung ausnutzten.

In der 60. Minute betrieb Christoph Schiemann noch einmal Ergebniskorrektur, indem er zum 2:3 verkürzte. Doch auch dieser Anschlusstreffer half dem SCR nicht weiter. Pesch spielte weiterhin auf Konter und hatte damit auch Erfolg. Drei weitere Treffer gegen eine defensiv ungeordnet stehende Rondorfer Abwehr führten letztendlich zum 2:6 Endstand in dieser Partie.

Trainer Ralf Tröscher zog folgende Schlussfolgerungen aus dem Spielverlauf: „Wer seine Torchancen nicht nutzt – so wie wir heute – darf sich auch nicht darüber beklagen, wenn er verliert. Dieses Problem tragen wir nun schon lange mit uns herum. Wir belohnen uns einfach nicht für unseren Aufwand. Uns fehlt definitiv ein richtiger, gelernter Stürmer. Eigentlich hätte der Sieger dieses Spiels SC Rondorf heißen müssen. Bis zu 55. Minute machten wir ein sehr gutes und druckvolles Spiel, dann brachen leider alle Dämme. Unsere Angriffe wurden bis zum Strafraum des Gegners teilweise sehr gut vorgetragen, aber durch viele unnötige Abspielfehler im letzten Drittel standen wir dann oft zu offensiv und unser dämliches, naives Abwehrverhalten lud den Gegner zum Tore schießen ein. Ich bin sehr unzufrieden und enttäuscht. In der nächsten Woche werden einige ernsthafte Gespräche geführt werden müssen. Es ist dringend erforderlich, dass wir defensiv wieder zu alter Stärke zurückfinden und in der Offensive zu konzentrierteren, erfolgreichen Abschlüssen kommen müssen.“

Mit letztem Aufgebot chancenlos gegen DJK Südwest

Am gestrigen Nachmittag musste unsere erste Mannschaft zum Südstadtderby beim DJK Südwest antreten.

Die personelle Konstellation hatte sich gegenüber dem letzten Sonntag noch einmal verschärft, so dass sich die Mannschaftsaufstellung von selbst ergab. Das am Sonntagvormittag kurzfristig dennoch zwei weitere Akteure absagten, ist nicht nur bedauerlich, sondern mehr als ärgerlich. Unter diesen Umständen eine schlagkräftige Truppe aufs Feld zu schicken, ist nahezu unmöglich. Trainer Ralf Tröscher ist diesbezüglich wirklich nicht zu beneiden.

Die erste Halbzeit des Spieles war geprägt von einer deutlichen Feldüberlegenheit der Südwester. Sie hatten die bessere Spielanlage, waren immer einen Schritt schneller und auch bissiger im Zweikampfverhalten, so dass das Spiel mehr oder weniger in der Rondorfer Hälfte stattfand. Bereits in der 6. Spielminute erzielte Südwest nach einer Ecke das 1:0. Unsere Abwehr stand ungeordnet und Joshua Krüsselberg konnte völlig freistehend am langen Pfosten ungestört einköpfen. Auch danach erspielte sich Südwest weitere Tormöglichkeiten. In der 19. und 20. Minute verhinderte unser Torhüter Vincent Schilberz mit zwei wagemutigen Paraden einen höheren Rückstand. Erst in der 30. Minute kamen unsere Blau-Weißen erstmals gefährlich vor das Tor der Gastgeber, doch der Abschluss von Raheem Kamara war nicht zwingend genug. Zu allem Überfluss gelang Südwest noch vor der Halbzeit (45. Minute) der Treffer zum 2:0. Einen Steilpass aus dem Mittelfeld nahm ein Südwest-Angreifer in stark abseitsverdächtiger Position an der Grenze des Sechzehners an und lief damit bis zur Grundlinie. Die Hereingabe vor das Tor wollte Marcel Eberlein noch vor einem heraneilenden Stürmer der Gastgeber klären, traf den Ball aber so unglücklich, dass dieser ins eigene Netz einschlug.

In der Halbzeitpause nahm Trainer Tröscher einige Veränderungen im Mannschaftsgefüge vor. Die Rondorfer waren nun deutlich offensiver ausgerichtet und fanden dadurch tatsächlich besser ins Spiel. In der 65. Minute kam Christopher Schiemann nach einem gut vorgetragenen Angriff über die rechte Seite im Strafraum zu einem Kopfball, der leider nur die Torlatte traf. Zwei Minuten später hatte Robin Stasik eine Einschussmöglichkeit, die von ihm allerdings nicht konsequent genutzt wurde. Durch das offensive Spiel der Rondorfer ergaben sich immer wieder gute Konterchancen für den Gegner. Allerdings zeigte sich Vincent Schilberz in ausgezeichneter Verfassung. Gute Möglichkeiten der Südwester wurden von ihm allein zu Nichte machte. Bedauerlicherweise unterlief ihm in der 75. Minute auch ein schwerwiegender Fehler, der das 3:0 für Südwest zur Folge hatte. Dem Tor vorausgegangen war ein Rückpass, den unser Keeper dadurch, dass er mit einem Fuß wegrutschte, kurz aus seiner Kontrolle verlor. Der eingewechselte Oliver Langkamp nutzte diese kurze Unsicherheit, schnappte sich den Ball und schob ihn ins Rondorfer Tor. Derselbe Spieler erzielte dann in der 85. Minute auch den letzten Treffer des Spieles zum 4:0 Endstand.

Trainer Ralf Tröscher brachte nach der Begegnung die Hoffnung zum Ausdruck, dass langsam die Zeit kommen möge, dass der ein oder andere Spieler wieder einsatzfähig ist und verwies darauf, dass in den restlichen drei Spielen der Hinrunde noch Aufgaben zu bewältigen sind, die durchaus positiv für uns gestaltet werden könnten.

Bereits am kommenden Sonntag kommt die Zweitvertretung des FC Pesch (10. Tabellenplatz, zwei Punkte Vorsprung vor dem SCR) zu uns aufs Sürther Feld, die mit ihrem gestrigen 9:3 Kantersieg gegen Schwarz-Weiß sehr motiviert sein dürfte.

Zweiter Sieg in Folge

Nach dem 5:0 Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Prometheus (Torschützen: 2x Neuß, Hemkendreis, Pinto, Stasik) hatte unsere erste Mannschaft am gestrigen Sonntag abermals ein Sechspunktespiel vor der Brust. Gegner auf heimischem Gelände war die Zweitvertretung des SV Schlebusch.
Neben den langzeitverletzten Spielern Meier, Malzkorn, Koyuncu und Härtel sowie den beruflich abwesenden Kamara und Guizani fielen mit Kollatz und Wrede zusätzlich noch zwei wichtige Stammkräfte aus. Somit stand Coach Tröscher abermals vor der schwierigen Aufgabe eine schlagkräftige und funktionierende Mannschaft aufs Feld zu schicken.
Das Spiel begann mit einer klaren Feldüberlegenheit der Schlebuscher, da unser Team nicht so richtig ins Spiel hineinfand. Folgerichtig ging der Gast in der 23. Minute in Führung. Vorausgegangen war. ein schöner Angriff über die rechte Angriffsseite der Schlebuscher, der mit einer strammen Hereingabe vor das Rondorfer Tor endete. Dort stand der Gästeangreifer Henning, der zur Führung einnetzte. Auch nach diesem Führungstreffer wurde das Spiel von den Gästen bestimmt und der SCR hätte sich nicht beklagen können, wenn man vor der Halbzeit noch ein zweites Gegentor bekommen hätte. Doch es blieb bis zum Halbzeitpfiff bei dem knappen Rückstand.
In der Halbzeit sammelten sich die Blau-Weißen neu und Ralf Tröscher gab den Jungs auf, in Halbzeit zwei aggressiver und spielbestimmender aufzutreten. Und tatsächlich, vom Wiederanpfiff an sahen die Zuschauer auf einmal eine ganz andere Rondorfer Mannschaft. Angetrieben vom starken Mittelfeld wurde der Gegner früh angelaufen und dadurch stark verunsichert. Schlebusch kam nicht mehr ins Spiel. Rondorf ergatterte sich die Bälle durch hohes und energisches Pressing und konnte dadurch in der 55. Minute einen Angriff erfolgreich abschließen. Fabio Pinto spielte nach einem Angriff über rechts den Ball scharf in den Strafraum auf Christoph Neuß, der zum 1:1 Ausgleich abschließen konnte. Unsere Blau-Weißen waren nun so richtig im Spiel. Es folgte Chance auf Chance, jedoch wurde zunächst keine der herausgespielten Möglichkeiten verwertet. Erst in der 72. Minute fiel der erlösende Siegtreffer. Enrico Cannata hämmerte einen Schuss aus gut 25m auf das Schlebuscher Gehäuse und traf dabei Robin Stasik, der den Ball sehr gut unter Kontrolle bringen konnte und diesen aus 16 Metern unhaltbar ins gegnerische Tor beförderte. Obwohl es auch nach diesem Führungstreffer noch weitere Torchancen für unser Team gab, blieb das Ergebnis bis zum Schlusspfiff unverändert. Der zweite Sieg in Folge hatte Bestand.
Ralf Tröscher äußerte sich nach der Begegnung zufriedenstellend: „Trotz der vielen personellen Ausfälle haben meine Jungs heute gegen einen guten Gegner eine vorzeigbare Leistung auf den Platz gebracht. Ich kann allerdings auch nicht verschweigen, dass ich mit der verschlafenen ersten Halbzeit überhaupt nicht einverstanden war. Das die Mannschaft nach dem Rückstand in den zweiten 45 Minuten das Spiel noch gedreht und sich darüber hinaus etliche Chancen zur Ergebnisverbesserung herausgearbeitet hat, hat mir gezeigt, dass auch bei den Spielern aus der sogenannten zweiten Reihe Einstellung, Einsatzwille und spielerisches Potential für die Kreisliga A vorhanden sind. Zu meinem Bedauern werden diese Eigenschaften bisher nicht durchgehend abgerufen.“
Am nächsten Sonntag geht es zu unserem Nachbarn DJK Südwest. Die Mannschaft belegt als Aufsteiger derzeit Tabellenplatz 8 und hat einen Punkt mehr auf dem Konto als das Tröscher-Team.
Da der Weg auf die andere Seite der A4 zum „Unterer Komarweg“ nicht sehr weit ist, wäre es schön, wenn reichlich Zuschauer unser Team dorthin begleiten würden. Anstoß ist um 14:30 Uhr.

Unsere 1. Mannschaft wieder mitten im direkten Abstiegskampf

Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief

Vor Beginn der laufenden Saison hatten sich Trainer Ralf Tröscher und sein Team vorgenommen, nicht wieder in einen Abstiegskampf zu geraten. Der gute Saisonstart war verheißungsvoll und ließ Rückschlüsse darauf zu, dass das selbstgesteckte Saisonziel erreicht werden könne. Doch seit dem 5. Spieltag (4:1 Niederlage in Zündorf) läuft es nicht mehr rund bei den Blau-Weißen und so war die Vorgabe für das gestrige Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn Schwarz-Weiß Köln klar: VERLIEREN VERBOTEN! Allerdings zeichnete sich schon im Vorfeld des Spieles ab, dass dies schwierig werden würde, denn Ralf Tröscher hatte abermals mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen. Es fehlten u.a. die zentralen Abwehrspieler Michael Meier (verletzt) und Thomas Merten (Urlaub). Darüber hinaus standen Raheem Kamara (Arbeit) und Murat Koyuncu (erkrankt) ebenso nicht zur Verfügung wie die rot-gesperrten David Oluchi und Fabio Pinto.

Das Spiel begann etwas zerfahren. Bereits nach 15 Minuten gab es nach einem völlig unnötigen Foulspiel in unserem Strafraum einen Elfmeter für den Gastgeber. Marcel Wacker ließ unserem Torwart Vincent Schilberz keine Chance und schob zum 1:0 für Schwarz-Weiß ein. Nur fünf Minuten später wurde Marvin Wrede im gegnerischen Strafraum gefoult. Auch hier entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Robin Stasik verwandelte sicher. Nach diesem Ausgleich war das Spiel fest in Rondorfer Hand. Es gab mehrere Chancen, um in Führung zu gehen. Emir Guizani vergab freistehend vor dem Tor, Tobias Zopes scheiterte zweimal nach Eckbällen, indem er den Ball knapp am Tor vorbeilegte. Schwarz-Weiß machte es besser. Nach einem Angriff über die linke Seite kam es zu einer verworrenen Situation im Rondorfer Strafraum und wie aus dem Nichts erzielte Maurice Grins das 2:1 für die Hausherren (39. Minute). So ging es auch in die Halbzeitpause.

Auch in Halbzeit zwei begann Rondorf spielbestimmend. Das Tröscher-Team drängte vehement auf den Ausgleich. Es wurden viele Eckstöße herausgeholt, die aber allesamt nicht zum Erfolg führten. Beste Angriffe wurden nicht zu Ende gespielt, immer wieder war das Bein eines Schwaz Weißen dazwischen oder ein ungenauer Pass beendete die Angriffsbemühungen. In der Nachspielzeit kam noch einmal Dramatik auf. Die Uhr zeigte schon die 92. Minute, als ein präziser Pass Robin Stasik erreichte, der alleine auf das Tor der Schwarz-Weißen zulief und dann die falsche Entscheidung traf. Anstatt mit einem Schuss den Abschluss zu suchen, machte er einen Haken und der Ball konnte abgewehrt werden. Aus dieser Situation heraus entwickelte sich ein direkter Konter, den der Schwarz- Weiße Jason Karolat zum 3:1 nutzte. In der 94. Minute schließlich gelang Jojo Hemkendreis noch der Anschlusstreffer zum 3:2. Zu spät, Schiedsrichter Lukas Laumann pfiff die Begegnung danach nicht mehr an, so dass unsere Jungs erneut mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause fahren mussten.

Ralf Tröscher zeigte sich nach der Partie enttäuscht: „Nach unserem guten Saisonstart haben wir uns selbst wieder in eine prekäre Situation hineinmanövriert, die besagt, dass wir punktgleich mit DSK und Schwarz-Weiß auf einem Abstiegsplatz rangieren. Spätesten jetzt erwarte ich von der Mannschaft eine eindeutige Reaktion. Sieben Spiele ohne Sieg sprechen eine deutliche Sprache. Der Abstiegskampf ist wieder nach Rondorf zurückgekehrt. Am Sonntag kommt das Schlusslicht Prometheus zu uns aufs Sürther Feld. Ich erwarte eine richtungsweisende Reaktion meiner Jungs. Alles andere als ein Sieg ist nichts Wert.“

Zweimal geführt und doch verloren

Buchstäblich mit dem letzten Aufgebot ging unsere 1. Mannschaft gestern in die Begegnung gegen den Tabellendritten aus Hitorf. Insgesamt fehlten neun Spieler aus dem Stammkader. Besonders schwer fiel der kurzfristige Ausfall von Kapitän Michael Meier ins Gewicht, der sich unter der Woche so schwer am Knie verletzt hatte, dass ein Einsatz ausgeschlossen war. Da auch Thomas Merten urlaubsbedingt nicht vor Ort war, musste die gesamte Innenverteidigung umgebaut werden. Trainer Tröscher beorderte daher Jojo Hemkendreis und Moritz Ronczka, der in der letzten Saison noch bei den A-Junioren spielte, in die Zentrale der Viererkette. Mit Christopher Schiemann rückte ein weiterer letztjähriger A-Junior in die Startelf. Tobias Zopes kam, obwohl ihn muskuläre Probleme plagten, auf der linken Seite zum Einsatz und R. Stasik agierte als einzige Spitze.
Trotz der erheblichen Umstellungen fand unsere Mannschaft recht gut in das Spiel. Bereits in der 7. Minute konnte Jojo Hemkendreis zur Freude des heimischen Publikums eine von Robin Stasik getretene Ecke zum 1:0 einköpfen. Doch schon elf Minuten später glich Hitorf zum 1:1 aus. Ein langer Pass aus der Tiefe des Spielfeldes erreichte den Hitorfer Beckhoff, der allerdings deutlich im Abseits stand. Da Schiedsrichter Wiegand die Abseitsstellung nicht erkannte und der Pfiff ausblieb, schnappte sich Beckhoff den Ball und lief ungehindert auf unseren Torhüter Christian Zerhusen zu, umkurvte ihn und drückte den Ball über die Torlinie. Dieses Abseitstor erregte die Rondorfer Fabio Pinto und Robin Stasik so sehr, dass sie sich noch eine gelbe Karte wegen Meckerns abholten.
Zur Überraschung aller, war die Partie insgesamt recht ausgeglichen. In der 38. Minute ging das Tröscher-Team sogar in Führung. Nach einem langen Ball von Marc Kollatz in den Hitdorfer Strafraum auf Tobias Zopes wurde dieser vom herauseilenden Torhüter Steinert umgerissen. SR Wiegand pfiff und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Robin Stasik, bekannt als sicherer Elferschütze, verwandelte mit einem strammen Schuss in die untere rechte Ecke des Tores zum 2:1. Als es danach aussah, dass Rondorf mit dieser Führung in die Halbzeitpause gehen würde, kam die erneute Ernüchterung. Hitorf bekam ca. 35 Meter vor dem Rondorfer Tor, einen Freistoß zugesprochen. Dieser wurde mit Windunterstützung hoch auf den Hitorfer Daniel Fischermann getreten, der im Rondorfer Strafraum auf Höhe des zweiten Pfostens stand. Da sich niemand aus der Rondorfer Abwehr für den Hitorfer Angreifer verantwortlich fühlte, konnte dieser den Ball ungehindert zum Ausgleich einschießen. Direkt danach erfolgte der Halbzeitpfiff.
Die 2. Halbzeit ist kurz beschrieben. Mit einem Doppelschlag in der 50. und 56. Minute erhöhten die Gäste den Spielstand auf 2:4. In beiden Situationen ein ähnliches Bild, welches durch ein haarsträubendes Rondorfer Defensivverhalten geprägt war. Jeweils auf der linken Abwehrseite wurde ein Zweikampf verloren, so dass der Ball von der Grund- bzw. Außenlinie hart in die Mitte gespielt werden konnte, wo die Hitorfer Torschützen zentral vor dem Tor, freistehend und ohne Störung, den Ball ins Gehäuse befördern konnten. Damit war das Spiel schon frühzeitig entschieden, denn unsere Blau-Weißen zeigten danach kein ernsthaftes Bemühen mehr, diesem Spiel noch eine Wendung zu geben. Es gab sogar noch einen weiteren Wehrmutstropfen zu verzeichnen, denn in der 60. Minute erhielt Fabio Pinto nach seinem allerersten Foul die gelb/rote Karte und musste den Platz verlassen. Wieder einmal zeigte sich, dass es völlig überflüssig ist, über eine SR-Entscheidung – und sei sie noch so unberechtigt – zu meckern und sich dafür eine Verwarnung abzuholen (wie in Halbzeit eins geschehen). Am Ende gab es die zweite Niederlage in Folge mit vier Gegentoren.
Sicherlich kann man für die gestrige Niederlage die derzeitige personelle Situation als Entschuldigung anführen. Allerdings wäre das zu kurz gegriffen. Nach einer ansehnlichen ersten Hälfte, in der sogar zweimal die Führung herausgespielt wurde, wurde in Durchgang zwei kein ernsthafter Widerstand mehr geleistet. Es zeigte sich – nicht nur, aber insbesondere auch vor den beiden letzten Gegentoren – dass in der Zweikampfführung die erforderliche Aggressivität und der notwendige Durchsetzungswille fehlte. Der Ball wurde vielfach zu einfach abgeschenkt. Zudem kamen aus dem Mittelfeld heraus zu wenig Impulse für ein gezieltes Aufbau- und Angriffsspielspiel, so dass richtige Torchancen ausblieben. Diesbezüglich gibt es noch viel Spielraum nach oben.
Jetzt kommt es am Sonntag zum super wichtigen Auswärtsspiel bei SW Köln. Diese Mannschaft rangiert derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz und hat lediglich drei Zähler weniger auf Konto als das Tröscher-Team. Bleibt nur zu hoffen, dass unserem Trainer dann wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen.

Chancenlos auf dem Rheinkasseler Acker

Am gestrigen Sonntagmittag ging unser Trainer Ralf Tröscher eigentlich davon aus, dass das Meisterschaftsspiel gegen die SpVg Rheindörfer Nord nicht angepfiffen werden würde, da es die ganze Nacht sowie auch noch am Morgen dauerhaft stark geregnet hatte. Dem war jedoch nicht so. Überraschenderweise zeigte sich der Naturrasenplatz in Rheinkassel zu Spielbeginn tatsächlich in einem spielfähigen Zustand.

Unser Team war leider nur mit zwölf einsatzbereiten Leuten in den Kölner Norden gefahren, da Tobias Zopes, Raheem Kamara, Emir Guizani, Marvin Wrede aus unterschiedlichen Gründen nicht spielen konnten und zudem David Oluchi wegen seiner Rotsperre nicht einsetzbar war.

Die Anfangsphase der Begegnung gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. Unsere Blau-Weißen hielten auf dem schwer bespielbaren, tiefen Rasenplatz ganz gut mit und hatten sogar die erste Chance des Spieles durch Robin Stasik, der leider knapp am Tor vorbeischoss. Der Platz wurde von Minute zu Minute immer schwerer bespielbar. Ein Nachteil für die SCR-Spieler. Die Nockenschuhe, die unsere Jungs trugen, reichten nicht aus, um auf dem Geläuf richtigen Halt zu bekommen. Dazu wären schon Schuhe mit entsprechenden Schraubstollen erforderlich gewesen. In der 20. Minute fiel das 1:0 für den Gastgeber. Der agile Abdelazis Mastur setzte sich auf der linken Seite mit einem guten Dribbling durch, legte quer auf Kjell Engels und der konnte locker zum 1:0 einschieben. Zwanzig Minuten später schoss der Rheindörfer David Meyes aus gut 23 Metern aufs Tor. Der schwere, nasse Ball rutschte unserem Torhüter Christan Zerhusen durch die Hände und es stand 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

In der 2. Halbzeit plätscherte der Regen unaufhörlich weiter und es wurde immer schwieriger auf diesem Platz Fußball zu spielen. So sah man unseren Spielern auch an, dass sie aufgrund ihres ungeeigneten Schuhwerkes mehr mit dem Platz zu kämpfen hatten, als mit dem Gegner. Das aus der spielerischen Überlegenheit des Gastgebers dann noch das 3:0 durch Denis Klos (80. Min.) sowie das 4:0, erneut durch David Meyes (89. Min.), entsprangen, ergab sich zwangsläufig.

Ralf Tröscher resümierte nach der Begegnung: „Heute müssen wir froh darüber sein, dass wir nicht noch das ein oder andere Tor mehr kassiert haben. Das erste Mal in dieser Saison waren wir gegen eine Mannschaft chancenlos. Jetzt wird es langsam Zeit, dass wir mal wieder dreifach punkten. Am kommenden Sonntag haben wir den Tabellendritten aus Hitorf bei uns zu Gast. Obwohl auch diese Aufgabe sicherlich sehr schwer für uns werden wird, denke ich, dass wir, wenn wir mit der richtigen Einstellung in das Spiel gehen, nicht chancenlos sein werden.“